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Wir wohnen in Zürich
Integrationskurs der Stadt Zürich für Frauen
auf Russisch mit Kinderkrippe
Donnerstags 9.00 - 11.00
Anfang - November und Mai
Tel: 044 412 37 37
 


Schweizer Dokus über Russland Filmstelle ETH

23. September um 18.30 Uhr (Kasse und Bar ab 18.00 Uhr)

Filmabend in der Filmstelle ETH Zürich "Glück in Russland suchen"

Adresse: Filmstelle ETH, Universitätsstrasse 6, 8092 Zürich, Tram: 5, 6, 9, 10

Eintrittspreis: 5 CHF

PLATZRESERVATION: info@russischeshaus.ch, Tel. 078 793 15 51, 076 370 32 63,
076 341 84 80

Filmschau und Podiumsdiskussion mit Schweizer Autorinnen: Helen Stehli-Pfister (stellvertretende Redaktionsleiterin DOK von Schweizer Fernsehen SF) und Jeanne Berthoud (Verband Filmregie und Drehbuch Schweiz)

Moderation: Journalistin und Buchautorin Marina Rumjanzewa

Programm

Film1

Glück und Pech in St. Petersburg
Helen Stehli-Pfister

Podiumdiskussion mit Autorinnen

Pause (Bar mit Imbiss)

Film2

Hors temps
Jeanne Berthoud

Fortsetzung des Abends in der Bar der Filmstelle

 

Film1

Glück und Pech in St. Petersburg - Zwei Schweizer zwischen Herz und Kommerz 2007, 50 Minuten Filmregisseur: Helen Stehli-Pfister

Kurz über den Film:
In den 1990er-Jahren machen sich zwei junge Schweizer auf, um im Russland nach der Wende ihr Glück zu suchen. Es wird das Abenteuer ihres Lebens. Helen Stehli Pfister hat die beiden Freunde zehn Jahre begleitet.

Klicken sie hier, um eine Postkarte zu senden Als Chris Baumann und Walter Denz auszogen, um im Wilden Osten ihr Glück zu finden, waren in Russland nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion Chaos, Korruption und Armut weitverbreitet. Bei den ersten Dreharbeiten 1998 in Sankt Petersburg ist die Gegenwart unübersichtlich und die Zukunft ungewiss. Zu dieser Zeit sind die beiden Schweizer 30 Jahre jung und voller Aufbau-Enthusiasmus. Sie lassen sich nicht beirren durch ihre neuen Herausforderungen, durch Korruption, Bürokratie und Rechtsunsicherheit.

Walter Denz findet eine Marktlücke und gründet eine Sprachschule. Chris Baumann baut seine Firma Ivan Catering auf, einen der ersten und grössten Partyservices im nachkommunistischen Sankt Petersburg. Sie erleben aufregende Zeiten, Freud und Leid in einem Land im Umbruch. Zur Krönung der erfolgreichen Wirtschaftstätigkeit der beiden wird ihre Hochzeit: 1998 heiratet Chris seine russische Freundin Swjeta - und Walter wenig später seine Natascha. Doch heute, zehn Jahre später, sieht vieles anders aus.

Der «DOK» gibt Einblick in die turbulenten Hochs und Tiefs der dicken Freunde und zeigt, was aus ihren Träumen geworden ist.

Kurz über die Autorin

Aus dem Artikel im Krusenstern -Weblog: Die Dokumentarfilmerin Helen Stehli Pfister
Moskau - Die einzige Frau unter den fünf Preisträgern des erstmals verliehenen Schweizerisch-Russischen Journalistenpreises ist die Dokumentarfilmerin Helen Stehli Pfister. Sie erhielt den Preis für ihre Filme, die Wesentliches von der Mentalität Russlands vermitteln.
Helen Stehli Pfister bei den Dreharbeiten (links) und
drei Schweizer Bauern im Glück (Fotos SF).

Die 57jährige Helen Stehli Pfister studierte Slawistik und Germanistik an den Universitäten Zürich und Leningrad. Nach ersten Jahren bei der Filmcooperative Zürich arbeitete sie als freie Journalistin für die NZZ sowie seit 1980 für das Schweizer Fernsehen SF.

Heute ist Helen Stehli Pfister stellvertretende Redaktionsleiterin DOK von Schweizer Fernsehen SF, aber auch engagierte Filmautorin und Moderatorin der Sendereihe DOK.

"Helen Stehli Pfister vermittelt im Schweizer Fernsehen durch Dokumentarfilme Wesentliches von der Mentalität Russlands, und sie zeichnet konsequent nach, wo Gemeinsamkeiten in den Wertvorstellungen bestehen", betonte Jury-Mitglied Erich Gysling in der Laudatio für die zweite Schweizer Preisträgerin.

Verleihung ALSTOM Journalistenpreis 2007

Christoph Neidhart, Mathias Plüss, Helen Stehli Pfister und Team der Wirtschaftsredaktion BAZ mit dem ALSTOM Journalistenpreis 2007 ausgezeichnet.

Helen Stehli Pfister wird für ihren Film "Tschernobyl und die Schweiz - Eine Kata-strophe und ihre Folgen" ausgestrahlt in der Dok-Sendung "Spuren der Zeit" des Schweizer Fernsehens (24.4.2006) ausgezeichnet. Der Film berichtet in Originalbildern und Interviewsequenzen über die Ereignisse rund um den Reaktorunfall von Tschernobyl vor Ort und in der Schweiz. Dabei bekommen Schweizer Stimmen aus dieser Zeit Raum, wie auch Betroffene aus der Region um Tschernobyl. Chronologisch erzählt die Autorin über das Wechselspiel von Informationen vom Ort des Geschehens, die mit zeitlicher Verzögerung die Schweiz erreichen und die Reaktionen, die daraufhin hier im Land folgten.

Allgemeine Informationen zum ALSTOM Journalistenpreis: www.alstompreis.ch

Filmography

1990 Spielzeugbomber aus Sibirien / 1992 Goldene Trauben in Schabo / 1993 Biel Extralarge (co-director) / 1994 Fremdsein in Pratteln (co-director) / 1995 In die Heimat – in den Tod? / 1996 Max Müller und das schwarze Gold / Use mit de Russe / 1997 Eine Reise hinter die Wolken / 1998 Liebesgrüsse aus St. Petersburg / 1999 Kinderspital – Carlos' Spaziergang / Kinderspital – Herzli in Not / 2001 Im Schatten der Chemiewaffen / 2003 Pensioniert aber oho / 2004 Der Arzt und das Nomadenmädchen (all documentaries)

Die Auszeichnung erhielt Helen Stehli Pfister für ihren einfühlsamen und humorvollen Dokumentarfilm "Jakob, Sepp und Hans im Glück".

Film 2

Hors temps – Time out

2005 , 55 Minuten

Filmregisseur: Jeanne Berthoud

Preis «Der beste Dokumentarfilm», int. Festival Dokumentarfilme «Time to live», St-Petersburg, Russland 2006; spezielle Auszeichnung von Jury, int. Festival der Dokumentarfilme «Contact», Kiev, Ukraine 2006

Kurz über die Autorin

Geboren 1971 // 1992-93 Theaterwissenschaft, Russisch und Journalismus an den Universitäten Bern und Freiburg // 1993-98 Ecole cantonale d'art de Lausanne ECAL, Département audiovisuel DAVI, Diplom als Regisseurin im audiovisuellen Bereich // seit 1998 freischaffende Filmregisseurin // seit 1999 Mitglied des Verbandes Filmregie und Drehbuch Schweiz // 1999-2000 Lehrtätigkeit an der ECAL // 2000-01 Preisträgerin des New York Stipendiums der Kantonalen Kommission für Foto und Film, Bern // 2004-06 Präsidentin des Ausschusses «Aus -und Weiterbildung» im Bundesamt für Kultur // 2005-07 Beraterin der «Independent Filmmakers’ Association - South Caucasus», eines Projekts der DEZA in Armenien, Aserbaidschan und Georgien // seit 2005 Mitglied der Berner Filmförderung

Kontakt

E-Mail: jeanneberthoud@bluewin.ch

Filme von Jeanne Berthoud

Filmtitel

Jahr

 

hors temps / time out

2005

Documentaire

L’équilibre

2004

Anderes/autres

Das Aufgebot / Le jour de la Mob

2004

Documentaire

Den verkauf ich

2002

Documentaire

Learning from Schrebergarten

2002

Fiktion / Fiction

Zukunftsmusik

2002

Documentaire

Swiss Made

2002

Documentaire

Darf ich mal schreien / just married

1998

Documentaire

Luchando frijoles / Cuba d’un jour à l’autre

1997

Documentaire

Fortsetzung des Abends in der Bar der Filmstelle


 
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Filmautorin Jeanne Berthoud
 
 
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